„Das eine Wort „Warum?“ mit einem Fragezeichen
dahinter ist der Zentralpunkt aller Kultur,
Zivilisation und Entwicklung.
Ohne dieses eine Wort sind die Menschen nichts weiter als Affen,
und wenn man den Affen dieses Zauberwort gibt, werden sie sofort Menschen.“

B. Traven, Das Totenschiff

Die Eltern feiern Hochzeitstag, Großmutter hat einen runden Geburtstag, oder Sie wollen sich selbst und Ihren Gästen ein ungewöhnliches Geschenk machen? Sie planen einen Betriebsausflug oder suchen etwas für jemanden, der ’schon alles hat‘?
Dann ist vielleicht ein Literaturspaziergang für LiteraturliebhaberInnen und solche, die es werden wollen, genau das Richtige für Sie!
Lernen Sie eine Stadt neu kennen, erkunden Sie Ihr Zuhause von literarischer Seite, erfahren sie etwas über Schriftsteller und Schriftstellerinnen an den Orten des Geschehens …

Für weitere Informationen nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf!

Folgende Literaturspaziergänge kann ich Ihnen zur Zeit anbieten, weitere sind in Vorbereitung:

Die Anfänge eines großen Dichters und der erste deutsche Roman:

„Hanau klassisch“

Dass die Brüder Grimm in Hanau geboren sind, das weiß jeder, dass aber Karoline von Günderrode einen großen Teil ihrer Kindheit und Jugend hier verbrachte und Friedrich Rückert aus Liebeskummer nach Hanau floh, ist schon weniger bekannt.
Vom 17. Jahrhundert bis in die romantische und klassische Epoche spannt sich der Bogen, von Grimmelshausens ‚Simplicissimus‘ über die Märchenerzählerin Marie Hassenpflug bis zu den Besuchen Goethes wird an die reiche literarische Tradition Hanaus erinnert.
Dauer ca. 1,5 Stunden, Preis 130,- Euro.

 

Freiheitsbestrebungen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart:

„Hanau revolutionär“

Durch die Jahrhunderte spielten Hanauer Bürgerinnen und Bürger eine bedeutende Rolle, wenn es um die Erlangung von Rechten und Freiheiten ging. Ob persönlich als Christin wie Elisabeth Schmitz, politisch mit den Arbeiterinnen und Arbeitern verbunden wie Rosa Luxemburg oder im Kampf gegen die Zensur wie der Verleger Friedrich König – sie alle haben dazu beigetragen, Hanau zu einem Ort zu machen, an dem der „Geist der Freiheit“ kräftiger wehte als anderswo.
Dauer ca. 1,5 Stunden, Preis 130,- Euro.

 

Sie mögen Goethe überhaupt nicht, Ihnen geht der Rummel, der um den 'Dichterfürsten' veranstaltet wird, schon lange auf die Nerven?

„Goethe ungeschminkt“

War Goethe ein „leichter Lebemensch“, ein „Aristokratenknecht“ oder gar ein „Egoist in ungewöhnlichem Grade“? Auf dem Spaziergang durch die Innenstadt Frankfurts beleuchten kritische Stimmen von Heinrich Heine über Thomas Mann bis zu zeitgenössischen Autoren die Schattenseiten Goethes. So entsteht durch Briefe, Gedichte und Geschichten ein völlig neues Bild von Frankfurts berühmtem „Dichterfürsten“.
Dauer ca. 1,5 Stunden, Preis 130,- Euro.

 

Ein mitreißender Roman, 2018 Thema von "Frankfurt liest ein Buch":

„Anna Seghers: Das siebte Kreuz“

Sieben Häftlinge sind aus dem Konzentrationslager Westhofen geflohen und einer davon taucht in Frankfurt unter. Georg Heislers Spuren führen durch das Frankfurt von 1937 zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Gelingen und Aussichtslosigkeit, Vertrauen und Verrat. Auf dem Weg vom Hauptbahnhof in die Innenstadt erzählen prägnante Stellen aus dem Roman von Freunden und Feinden Georgs und solchen, die nicht den Mut aufbringen, sich den Machthabern entgegenzustellen.
Dauer ca. 1,5 Stunden, Preis 130,- Euro.

 

Vom Hauptbahnhof in die Innenstadt auf den Spuren einer aufregenden Zeit:

„Die wilden Zwanziger – Frankfurt in der Weimarer Republik“

Frankfurt in der Weimarer Republik – das waren zahlreiche Kinos, bedeutende Theater, außergewöhnliche Bühnen. Das waren Schriftsteller wie Joseph Roth, Joachim Ringelnatz, die Goethepreisträgerin Ricarda Huch und ein blühendes Verlagswesen. Das waren aber auch Arbeiterdemonstrationen und zunehmende Verelendung in einer Stadt voller Glanz und Glorie, Revolution und Resignation, Intellekt und Widerstand.
Dauer ca. 2 Stunden, Preis 170,- Euro.

 

Freundschaftlich, politisch oder schwärmerisch:

„Der Liebe Lust, der Liebe Leid –

Frankfurter Liebesgeschichten zwischen Leidenschaft und Tragik“

Romantisch, verhängnisvoll oder beides – außergewöhnlich sind diese und andere Liebesgeschichten alle: Katharina Elisabeth Goethe und ihre späte Liebe, Jeanette Wohl und Ludwig Börne mit ihrer „Briefkrankheit“ und Hilda Stern, deren Freund sie während des Dritten Reichs auch auf dem Weg in den vermeintlichen Tod nicht im Stich ließ. Auf dem Weg von der Innenstadt ins Westend finden sich literarische Spuren, die manche Überraschung mit sich bringen.
Dauer ca. 3 Stunden, Preis 250,- Euro.